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Kommunale Entwicklungspartnerschaft wird fortgesetzt


Die im Jahr 2017 gestartete „Kommunale Entwicklungspartnerschaft (KEP)“ zwischen der Stadt Braunlage, dem Landkreis Goslar und dem Land Niedersachsen wird für weitere zwei Jahre bis Ende 2025 fortgesetzt. Am Mittwoch dieser Woche besiegelten die Partner dies mit ihrer Unterschrift. Als bislang wichtigster und größter Erfolg der KEP gilt die laufende Sanierung des Waldschwimmbades in Braunlages Ortsteil Hohegeiß.

Goslars Landrat Dr.Alexander Saipa, der seine engen Kontakte nach Hannover nutzte und sich beim Land für eine Fortsetzung der Entwicklungspartnerschaft stark machte, freut sich über das erzielte Ergebnis: „Die Stadt Braunlage hat sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt und rangiert im Ranking der beliebtesten Urlaubsorte im Harz auf einem Spitzenplatz. Dennoch bestehen weiterhin strukturelle Defizite die es zu lösen gilt. Mit der Kommunalen Entwicklungspartnerschaft haben und wollen wir die Stadt und deren Ortsteile gemeinsam mit dem Amt für regionale Landesentwicklung unterstützten und Projekte fördern, die einen nachhaltigen Nutzen versprechen. Dabei richten wir unseren Blick nicht ausschließlich auf reine kommunale Pflichtaufgaben, sondern schauen gemeinsam wo an anderer Stelle Potentiale gehoben werden können.“

In eine ähnliche Richtung argumentiert auch Braunlages Bürgermeister Wolfgang Langer. Als übernachtungsstärkste Destination des Harzes, weiß er besonders gut um die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus für seine Stadt, und betont deshalb auch, dass Wandlungs- und Anpassungsfähigkeit gefragt sind: „Der Ausbau des Wurmbergs mit seinen Wintersportangeboten hat uns einen echten touristischen Schub verpasst und für eine neue Dynamik gesorgt, nun sehen wir uns aber ganz massiv mit den Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert und gehen die bereits begonnene Entwicklung zur Ganzjahresdestination konsequent weiter.

Ein wichtiger Faktor bei der Kommunalen Entwicklungspartnerschaft ist neben der Beteiligung behördlicher Stellen von Beginn an die Einbindung der lokalen Politik gewesen. In der Steuerungsgruppe konnten die Themen dann umgehend und umfassend diskutiert werden. „Durch diese Struktur“, sagt Bürgermeister Langer, „können wir einen lückenlosen Informationsfluss gewährleisten. Das ist auch ein wichtiger Faktor mit Blick auf die gemeinsame Entscheidungsfindung.“