Kommunale ENtwicklungspartnerschaft

Weiterführung der Kommunalen Entwicklungspartnerschaft (KEP) in Braunlage


Die im Jahr 2017 gestartete „Kommunale Entwicklungspartnerschaft (KEP)“ zwischen der Stadt Braunlage, dem Landkreis Goslar und dem Land Niedersachsen wird für weitere drei Jahre bis Ende 2028 fortgesetzt. Diesen Schritt besiegelten die drei Partner am Mittwoch dieser Woche mit der Unterzeichnung eines entsprechenden Strategiepapiers.

Landrat Dr. Alexander Saipa bezeichnete die KEP im Zuge des Termins im Braunlager Rathaus als eine echte Erfolgsgeschichte, die einen gewissen Vorbildcharakter entfalte. „Was hier in den zurückliegenden neun Jahren der Partnerschaft auf den Weg gebracht wurde, kann sich wirklich sehen lassen und führt den Beweis, dass ein gemeinschaftliches Agieren von Land, Landkreis und Kommune zum Erfolg führen kann. Zahlreiche Projekte wurden angestoßen und umgesetzt, so beispielsweise die Sanierung des Waldschwimmbades in Hohegeiß sowie der langfristig angelegte Entwicklungs- und Sanierungsprozess rund um die Grube Samson“, erklärt Landrat Dr. Saipa.

Auch Braunlages Bürgermeister Wolfgang Langer sieht die Fortsetzung der KEP als wichtigen Impulsgeber für die künftige Entwicklung seiner Kommune: „Wir haben bereits viel bewegt, müssen mit Blick auf die Fortführung der Haushaltskonsolidierung sowie der Straffung verwaltungsinterner Strukturen und Prozesse aber am Ball bleiben. Dies gilt natürlich auch weiterhin für den Ausbau im Bereich der touristischen Qualität und der weiteren Entwicklung der Stadt Braunlage als Arbeits- und Lebensort. Hier wollen und dürfen wir nicht nachlassen. Mit der Kommunalen Entwicklungspartnerschaft stellen wir einen engen Austausch sicher und können beispielsweise im Bereich der Fördermittelakquise gemeinsam handeln.“

Dr. Oliver Fuchs vom Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig lenkt den Blick nochmals geschärfter auf die Entwicklung rund um die Grube Samson. Denn dort gibt es bereits weitere konkrete Entwicklungsschritte, die von der KEP begleitet werden. „Die Umgestaltung des Empfangsbereiches mit dem Bau der so genannten „Silver-Hall“ sollen die Wertigkeit dieser touristischen Attraktion weiter steigen und die Besucherströme ankurbeln“, so Dr. Fuchs.

Ferner blickt der Regionalentwicklungsexperte auch weitere Verdienste der Entwicklungspartnerschaft. So wurden in den zurückliegenden auch immer wieder verschiedene kleiner Infrastrukturprojekte angegangen, wie die Sanierung von Stützmauern, Bürgersteigen oder Kanalanlagen.

Für die kommenden Jahr sind regelmäßig Treffen aller beteiligten Akteure geplant, um die nachhaltige Entwicklung von Braunlage eng zu begleiten.