| 1487 | Erste urkundliche Erwähnung von "sanct
andrews berges". Zwei Gewerke (Bergbaubetriebe) streiten über
Grubenfelder. Eine feste Ansiedlung von Bergleuten ist eher
unwahrscheinlich. |
| 1521 | Die Hohnsteiner Grafen rufen die erste Bergfreiheit aus. Die Grube Samson wird in Betrieb genommen. |
| 1527 | Zweite erweiterte Bergfreiheit, diese zeigt schnell Wirkung, Bergleute aus dem Erzgebirge siedeln sich in Sankt Andreasberg an. |
1528
| Aufbau der Bergstadt beginnt. 116 Gruben sind in Betrieb.
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1537
| In Sankt Andreasberg stehen 300 Wohnhäuser, ca. 2000 Einwohner leben hier. Richter und Rat nehmen ihre Arbeit auf. Sehr gute Ausbeute.
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1542-1549
| Die Bergwerke bringen keine Ausbeute.
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1550-1573
| Die Zahl der Gruben nimmt langsam wieder zu, hohe Ausbeute, vor allen Dingen in den Jahren 1566 bis 1572. Andreasberg errichtet um 1550 die Silberhütte, 1629 wird sie abgebrochen.
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1577
| Die Pest wütet in der Bergstadt.
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1579
| 480 Bergleute, ca. 2500 Einwohner. Die Ausbeute sinkt ständig, Armut nimmt zu.
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um 1590
| Bau des Sonnenberger Grabens.
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1593
| Andreasberg erhält eine Hammermünze, sie ist bis 1629 in Betrieb.
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um 1600
| Bau des Alten Rehberger Grabens.
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1611-1624
| Nur noch bis zu 16 Gruben erwirtschaften praktisch keine Ausbeute. Gewerke hoch verschuldet. Bergbau kommt fast vollständig zum Erliegen. 1625 reduziert eine Pestepedemie die Einwohnerzahl um 700 auf ca. 1000.
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